Mediengalerie 2015

Der Wiener Kongress com.sult 2015 stellte „Macht der Regionen“ auf den Prüfstand

Initiator Ungar-Klein: „Regionen müssen ihre Standortqualität gezielt weiterentwickeln“

Der bereits 12. Wiener Kongress com.sult widmete sich – 200 Jahre nach dem historischen Wiener Kongress – einem Schlüsselthema für die Weiterentwicklung Europas: Unter dem Titel „Power of Regions – Die Macht der Regionen“ setzten sich internationale und österreichische Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beim renommierten österreichischen Standort-Kongress mit dem Prinzip der Regionalität und seiner Zukunft in Europa auseinander.

„Während die Nationalstaaten in der Europäischen Union nicht zuletzt im Zug der Krisenbekämpfungspolitik der EU weiter Einfluss abgegeben haben, wird den Regionen als identitäts- und zukunftsstiftende Handlungsräume eine zunehmend wichtige Rolle zugesprochen“, erläutert Kongress-Initiator David Ungar-Klein. Was ein „Europa der Regionen“ in der Praxis wirklich bedeutet und wie Regionalität neu gedacht werden muss, steht im Mittelpunkt der Debatten des Wiener Kongresses com.sult.

Regionale Praxis-Beispiele

„Wir wollen anhand von konkreten Regionen aufzeigen, welche Chancen und Herausforderung mit regionalem Denken und Handeln verbunden sind“, so Ungar-Klein. So sind Regionalpolitiker und Bürgermeister durch den globalen Wettbewerb besonders gefordert. Sie haben aber mit ihren Handlungsspielräumen besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Während Europa in wirtschaftlicher Hinsicht ein „japanisches Szenario“ vorhergesagt wird, schlägt das Herz der europäischen Wirtschaft in den Regionen. Ungar-Klein: „Für Regionen ist es daher erfolgsentscheidend, nicht nur ihre Lebensqualität, sondern auch ihre Standort-Qualität zielgerichtet weiterzuentwickeln“.

Fokus auf Südosteuropa und Ukraine

Einen besonderen Fokus legte der Wiener Kongress com.sult auf die Wachstumsregion Südosteuropa. „ Die Heranführung der Region an die Europäische Union ist ein wichtiges Zukunftsprojekt für Stabilität und Prosperität“, so Ungar-Klein. Auch das Verhältnis zwischen Europa, der Ukraine und Russland wird Gegenstand hochkarätiger Debatten sein.

Internationale Star-Referenten

Unter den hochkarätigen Referenten des Standortkongresses waren heuer u.a. F. W. de Klerk, Friedensnobelpreisträger und ehem. Präsident der Republik Südafrika, der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus, der stv. Ministerpräsident und Außenminister Kosovos Hashim Thaci, EU-Abgeordneter und Vorsitzender der EU-Russland-Delegation Othmar Karas, der amerikanische Politikwissenschafter Benjamin R. Barber (Autor von „If Mayors Ruled the World“), sein britischer Kollege Phillip Blond (Direktor ResPublica und Autor von „Red Tory“), Oxford-Professor für Europäische Politik Jan Zielonka oder Iain Begg  von der London School of Economics and Political Science zu Gast in Wien.

viagra kaufen deutschland